Unterwegs auf der Seine

Ich lernte David im Hafen Arsenal kennen. Er arbeitete gerade an einer Promotions-Video für seine schöne Yacht „Shivas“. Ich sagte Ihm, neben der Video, wären ein paar Fotos sicherlich eine gute Bereicherung für sein Marketing. Schnell waren wir uns einig:

Er bot uns eine exclusive Bootstour auf der Seine in Paris an und im Gegezug sollte ich ein paar Bilder machen. Auf den genauen Zeitplan hatte ich keinen Einfluss,…

So war es dann an einem sonnigen Nachmittag plötzlich soweit. Ich hatte lange nachgedacht, welche Ausrüstung ich mitnehmen sollte. Mein Wahl fiel auf die M10 und das Summilux-M f2.0/28mm ASPH., die ich für den einsatz bereit hielt. Gefragt waren sowohl Bilder, die das Boot und Paris im Hintergrund zeigten als auch die Möglichkeit, Details der Yacht hervorzuheben. So entstanden die meisten Aufnehmen entweder bei Blende 2 oder 4-5.6.

Die Brennweite 28mm war bei mir lange ein Aussenseiter. Bevor ich Anfang der 80er Jahre zu Leica wechselte, besaß ich ein 28mm an einer Spiegelreflexkamera. Die Ergebnisse waren sehr mittelmäßig. Lange Zeit machte ich die Brennweite dafür verantwortlich. Meine Leica Erfahrung begann damals mit 35mm. Eine Perspektive, die mir sofort zusagte. Auch heute noch, wenn ich nur eine Optik einpackte, ist es meist das Summilux-M f1.4/35mm ASPH., das an der M sitzt.

So kam das 28mm erst spät in mein Portefolio. Seit dem 1. Tag haben mich die Ergebnisse dieses Objektives überzeugt. So greife ich immer häufiger zum 28er, vor allem wenn ich noch das Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH. in der Tasche habe. Die beiden Linsen zeichnen sehr ähnlich.

Die Reise mit der Shivas dauerte gute eine Stunde. Zeit genug, um Paris vom Boot aus zu bewundern, aber auch ,um Spaß beim Fotografieren mit der M10 und dem Summcron zu haben.

Als wir dann anlegten und vom Boot gingen, habe ich mich beeilt, um mir die Ergebnisse anzuschauen. Hier ein paar Beispiele.

Shivas-24

 

Shivas-15

 

Shivas-17

 

Shivas-22

 

Shivas-18

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