Trioplan f2.8/100mm : die ersten Bilder

Fans klassischer Objektive brauche ich den Namen Trioplan nicht zu erklären. Meyer-Optik Görlitz hat diese Linse jetzt wieder auf den Markt gebracht. Seifenblasen-Optik sagen manche, ob Kritiker oder Anhänger.

Die Neukonstruktion beruht auf einer klassische Trielet-Konstruktion.

Mein Trioplan f2.8/100mm  wurde heute geliefert. Es trägt die Seriennummer 00012. Ich habe es sofort ausgepackt und an die Kamera gesetzt. Hier die ersten Eindrücke. Ich werde mich noch ausführlicher mit der Optik befassen.  In den nächsten Wochen wird ein Portfolio im Garten von Claude Monet erstellt. Dann wird es richtig Spass machen.

Das Objectif gibt es mit M-Bajonett. Es ist allerdings nicht mit dem Messsucher gekoppelt. Die Scharfeinstellung erfolgt über „Live view“. Die Aufnahmen sind aus der freien Hand gemacht. Teilweise mit 1/8 sec.  Hier also die ersten Eindrücke. Als Kamera habe ich die M (type 240) benutzt.

Weitere Bilder findet Ihr hier.

 

Trioplan-4

Trioplan-5

Test Trioplan-7Test Trioplan-14Test Trioplan-11Test Trioplan-8Test Trioplan-17

 

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Bokeh bei Blende 2.0

Ich habe heute mal einen kleinen Vergleichtest bei Blende 2.0 gemacht.

Das Titelbild ist allerdings mit einem Noctilux-M bei Blende 0.95 gemacht. Alle Aufnahmen sind mit der Leica M (type 240) gemacht.

4 verschiedene 50 mm Objektive standen zur Wahl, 3 von Leica und eins von Zeiss. 2 neue Rechnungen und 2 ältere Rechnungen oder Objektive: Noctilux-M f0.95/50mm ASPH., Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH., Summieren (II) f2.0/50mm und ZW C-Sonnar T* f1.5mm von Zeiss.

Da ich ohne Stativ und bei wechselhaftem Wetter fotografierte, sind die Situationen nicht identisch. Es lassen sich aber trotzdem verschiedene Abbildungseigenschaften erkennen.

Zunächst mal eine Frage: Welches Bild A, B oder C ist mit welchem Objektiv aufgenommen? Alle Aufnahmen ohne Nachbearbeitung (ausser RAW > JPEG Konvertierung):

Objektiv A: (Vergrösserung 100%)

Objektiv A: (Vergrösserung 100%)

Objektiv B: (Vergrösserung 100%)

Objektiv B: (Vergrösserung 100%)

Objektiv C: (Vergrösserung 100%)

Objektiv C: (Vergrösserung 100%)


Die älteren Rechnungen haben ein unruhigeres oder „stärkeres“ Bokeh. Der 3-D Effekt ist beim alten Summicron am geringsten. Auch wenn jedes Objektiv etwas anders zeichnet, erscheint es mir schwer bei den hier gezeigten Aufnahmen eine abschliessende Wertung abzugeben.

 

  • Serie A
Test50N2

Notilux-M f0.95/50mm ASPH

Test50A2

Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH.

Summicron (II) f2.0/50mm

Summicron (II) f2.0/50mm

ZM C-Sonnar T* f1.5/50mm

ZM C-Sonnar T* f1.5/50mm

Serie B

Noctilux-M f0.95/50mm ASPH

Noctilux-M f0.95/50mm ASPH

Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH.

Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH.

Summircon (II) f2.0/50mm

Summircon (II) f2.0/50mm

ZM C-Sonnar T* f1.5/50mm

ZM C-Sonnar T* f1.5/50mm

  • Vergleich in schwarz-weiss / detail / RAW ohne Post-Produktion
Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH.

Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH.

Summicron (II) f2.0/50mm

Summicron (II) f2.0/50mm

  • Noctilux bei Offenblende (mit Post-Produktion)
Noctilux-M f0.95/50mm ASPH. Blende 0.95

Noctilux-M f0.95/50mm ASPH. Blende 0.95