Stockholm : first impressions

Wenn man zum ersten Mal in eine Stadt kommt, ist man zunächst einmal Tourist. Man fotografiert alles „Sehenswerte“. Postkartenbilder…

Manchmal, je nach Laune hat man aber auch Lust, gerade das abzulichten, was einem auffällt. Was nicht unbedingt ins Erinnerungsalbum passt. Ganz einfach weil die Eindrücke neu sind, oder einfach anders als gewohnt… oder erwartet.

Die Stadt ist im Umbruch. Überall sind Baustellen! Neu und Alt, Moderne und Tradition  sieht man nebeneinander auf engstem Raum, ob hässlich oder schön, zweckmässig oder nutzlos,… Die Stadt wird den modernen Anforderungen angepasst: Wirtschaftsschwerpunkt und Massentourismus sind die Herausforderungen von heute.

So ist es kein Wunder, dass Stockholm zur innovativsten Stadt Europa’s gewählt wurde.

Stockholm is the most innovative region in the EU 2017"

Die Stadt bietet für jeden Geschmack etwas. Landschaft, Wasser, Kunst, Kultur, Geschichte, Lebensqualität… Der Besuch hat sich gelohnt.


Alle Aufnahmen sind mit der LEICA M10 gemacht. Als Objektive hatte ich das Super-Elmar-M f3.4/21mm ASPH., das Summilux-M f1.4/35mm ASPH. und das Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH. dabei.

Weiter Aufnahmen hier.

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Rencontres d’Arles 2017

Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr nach Arles gefahren. Während der Eröffnungswoche haben sich dort dieses Jahr 17500 Besucher gefunden, um sich mit der Fotografie zu beschäftigen.

Für mich bedeutet das: Workshop, Ausstellungsmarathon und Konferenzen in der antiken Arena.  Das Thema meines Workshops war wie schon im letzten Jahr wieder „Porträt“.

Allerdings lag der thematische Schwerpunkt nicht auf der Beleuchtung sondern auf dem eigentlichen Ablauf einer Porträt-Session, von der Vorbereitung bis zur Post-Produktion.

Der Workshop wurde von dem bekannten französischen Fotografen Jérôme Bonnet geleitet. Wie so oft war es eine fachliche und menschliche Bereicherung.  Die Teilnehmer kamen dieses Jahr aus Frankreich, Italien, Finnland und Australien. Meistens sind es erfahrene Amateure oder junge Profis, die von der Anwesenheit bekannter Fotografen profitieren wollen.

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Camille

4 Modelle standen uns zur Verfügung. Alle Aufnahmen sind in Arles, in einem verlassenen Schulgebäude entstanden.

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Nathalie

Zum Einsatz kamen eine LEICA M10 und das APO-SUMMICRON-M f2.0/50mm ASPH. Ich habe natürlich auch versucht, Jérôme’s Stil etwas nachzuempfinden… 🙂

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Sophie

Die Rencontres d’Arles stellen die zum Workshop notwendigen Zusatzausrüstungen, wie zum Beispiel Belichtungsmesser, Blitzanlagen,…

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Marie

 

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Camille

Vergleich bei Offenblende: alt und neu

Leica und Zeiss bieten eine breite Palette von Objektiven mit der Standardbrennweite 50mm an.  Sie unterscheiden sich in Gewicht, Grösse, Preis und „Charakter“. Dieser wiederum hängt von der optischen und mechanischen Konstruktion und der Anfangsöffnung ab. Jedes Objektiv hat sein spezifisches Anwendungsfeld.

Leica bietet heute fünf   verschiedene 50mm Objektive mit den Anfangsöffnungen: f0.95, f2.0 (APO), f1.4, f2.0 , und f2.4 an (geordnet nach Preis). Im Zeiss Katalog findet man das klassische Planar (f2.0) und Sonnar (f1.5). Heute fehlt im Angebot das einfache Tessar, welsches bei Leica einem Elmar entspricht. Das Elmar wurde bis 2007 gebaut, hatte anfangs eine Öffnung von 3.5, die später auf 2.8 erhöht wurde.

Alte Objektive, die nicht mehr im Katalog sind, erfreuen sich erneut grosser Beliebtheit. So habe ich mir zum Vergleich heute das Summicron f2.0/50mm (II) aus dem Jahre 1956 und das Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH (2013) ausgesucht. 57 Jahre liegen zwischen beiden Linsen.

Das Summicron aus dem Jahre 1956 seht für „ausgezeichnete Schärfe und hohe Auflösung„. Es hat über Jahre den Ruf der Leicaobjektive geprägt. Auf dem Gebrauchtmarkt kann man dieses Objektiv in sehr gutem Zustand für etwa 700 € finden. Das (wesentlich teurere) Apo-Summicron verkörpert das heute Machbare an optischer und mechanischer Leistung.

Die Aufnahmen wurden mit der Leica M Monochron (type 246) aufgenommen. Die Farbübertrag wird in Kürze in einem neuen Beitrag verglichen. Es sei voraus gesagt, dass es sich hier um einen einfachen Vergleich handelt ohne jeglichen Anspruch auf Richtigkeit.  

Ob der Qualitätsunterschied im praktischen Vergleich direkt sichtbar ist, wollte ich nun einfach mal wissen….

Der Test zeigt vor allem, dass bei den üblichen Bildgrössen und beim Betrachten auf dem Bildschirm, die Unterschiede kaum auszumachen sind….. Was aber immer sofort auffälltist das unterschiedliche „Bokeh“, welsches „klassischen“ und modernen mit asphärischen Linsen ausgestatteten Objektive erzeugen.

Zunächst Summicron dann Apo-Summicron jeweils bei Blende f2.0

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Ausschnittvergrösserung

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Leica M10: erste Eindrücke

Es hat gerade mal eine Woche gedauert zwischen der Ankündigung und dem Moment, an dem ich die neue M in der Hand hatte. Am Ende hatte das lange Warten ein schnelles Ende gefunden.

Seit Erscheinen der ersten digitalen M, der M8, fragte ich alle zwei Jahre während der Photokina auf dem Leicastand mal nach, ob es nicht doch möglich sei, einen Sensor in ein M7 Gehäuse zu packen. Als die M (type 240) dann auf den Markt kam, hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben, noch mal eine „richtige“ M in der Hand zu haben.

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Leica M10 + Apo-Summircon-M f2.0/50mm ASPH. Blende 2.0 1/15 1600 ASA

Die M (type 240) hatte zwar einige digitale Neuerungen, die auch ein M Fotograf, als Fortschritt akzeptiert, wie zum Beispiel Liveview oder den besseren Bildschirm (gegenüber M8 und M9), aber hatte dann auch einige Funktionen, die in einer M nichts zu suchen haben. Das ist wenigstens meine Überzeugung. Dafür gibt es jetzt die ausgezeichnete SL.

Die M10 entspricht also, um es kurz zu sagen, meinen Erwartungen, was ihre Benutzung anbelangt. Die Kamera liegt gut in der Hand. Nur der fehlende Verschlussaufzug erinnert daran, dass man keinen Film, sondern einen Sensor in der Kamera hat.

Blende, Zeit, Empfindlichkeit und Auslöser, alles im direkten Zugriff,… einfach einfach! Eine Leica M wo Tradition und Fortschritt im Einklang stehen.

Wenn man schon mal mit einer M fotografiert hat, braucht man die Gebrauchsanweisung eigentlich nicht mehr für die M10. Oder doch,…? denn die M10 hat WLAN (Wifi). Da liegt es entweder an der Erklärung in der Beschreibung oder am Fotografen,… Man muss schein ein paar Minuten rumfummeln bis dann auf einmal die Verbindung zwischen Kamera und Handy steht.

Der Sensor ist Spitze! Zur Einschränkung muss ich gestehen, dass ich nur M8, M9 und M (type 240) Erfahrung habe. Aber im direkten Vergleich gibt besticht die M10 in jeder Hinsicht: Dynamik, Farbwiedergabe, Schärfe etc. Der Vollständigkeit halber sollte ich noch sagen, dass ich die Farben der M8 in guter Erinnerung habe. Es war fast noch wie beim Film, sagen wir Agfa,…

Alle Aufnahmen sind bei Offenblende gemacht und ohne jegliche Nachbearbeitung (ausser DNG – JPEG Konvertierung durch LR). Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich. Da der Kontrast des Apo-Summicron schon sehr hoch ist, ist jede Nachbearbeitung überflüssig oder führt zu übertriebener Farbsättigung.

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Blende 2.0 1/2000 ISO 100

Der Sensor verträgt ebenfalls extreme Helligkeitsunterschiede, wie die Aussenaufnahme in Marly le Roi zeigt.

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Blende 2.0 1/1500 ASA 100

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Blende 2.0 1/25 ASA200

Auffallend genau arbeitet die neue Messsucherkuppelung. Die Kamera ist sehr genau justiert, das Scharfstellen ist absolut problemlos.

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Blende 2.0 1/500 ASA100

Um es zusammenzufassen: das wesentliche, die Handhabung und die Bildqualität, haben mich voll überzeugt.

Die neue vereinfachte Menusteuerung (wenn man schon mal ins Menu muss,…) finde ich eine klare Verbesserung. Das ganze ist einfacher und kohärenter geworden. Was die anderen Aspekte angeht wie etwa Verschluss, Batterie, Gewicht etc. muss ich sagen, das sie für mich Nebensache sind, auch wenn sie im Internet heiss diskutiert werden.

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Blende 2.0 1/350 ASA 100

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Blende 2.0 1/25 ASA250

Die Nachtaufnahme zeigt in den Schatten noch einiges an Detail. Da die Lampen die einzigen Lichtquellen sind, führt der hohe Kontrast zu etwas Überstrahlung im direkten Umfeld.

Die M10 ist ab heute meine erste Wahl. Die M (type 240) kommt dann noch mit, wenn ich mit mehreren Objektiven unterwegs bin. Zum Beispiel 24+50 oder 35+75.

Hier noch ein paar Farbvergleiche. Wie schon erwähnt wirken die Farben sehr natürlich. Die Sättigung ist etwas geringer als das Original der Tafel (Xrite Colorchecker). Vor allem bei blau und purpur. Allerdings ist diese Aussage sehr subjektiv, da sie natürlich von den Lichtverhältnissen beeinflusst wird.

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Farbtemperatur: 5150° (Innenaufnahme Tageslicht)

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Farbtemperatur: 4950° (Aussenaufnahme)

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Farbtemperatur: 5600° (Aussenaufnahme Schatten)

Und zum Schluss noch ein Vergleich ohne und mit Nachbehandlung in LR.

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ohne (alle Regler auf „0“)

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mit (alle Regler auf „Auto“)

 

Fahrräder in Amsterdam

amsterdam-4amsterdamLetzte Woche waren wir für 2 Tage in Amstderdam. Das Wetter war regnerisch und es gab wenig Zeit zum fotografieren. Trotzdem bin ich mit der M und dem Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH. durch die Strassen gelaufen, Gelegenheit ein paar Fahrräder abzulichten. Ob alleine an der Wand, an der Brücke oder in Benutzung. Hier eine kleine Auswahl.

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ARLES 2016 mit Olivier Metzger

Wie jedes Jahr fahre ich zu den Rencontres d’Arles   und nehme an einem Workshop teil. Dieses Jahr war es mit Olivier Metzger.

Das Thema war Licht und Portrait. Um es kurz zu sagen, Olivier’s Spezialgebiet.


Als Ausrüstung habe ich die LEICA M (type 240) und das Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH. mitgenommen. Alle Aufnahmen sind mit Offenblende gemacht. Zur Reduzierung des Lichtes bei den Aussenaufnahmen habe ich einen Graufilter aufgeschraubt.

Hier eine Auswahl in Farbe und schwarz-weiss meiner Aufnahmen mit den beiden Modellen, die uns zur Verfügung standen.

 

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Fotobuch über „Street Photography“

Seit vielen Jahren versuche ich mich in „Street phtography„. Man sieht ja einiges davon im Internet.  Was ist der Unterschied zwischen „urban“ und „“street„?

Meine Vorstellung ist ganz einfach. Ich will den entscheidenden Moment fotografieren, in der Stadt, auf der Strasse mit Menschen.

Jetzt habe ich einige Bespiele in einem kleinen Fotobuch zusammengefasst.

 

Street photography
Street photogr…
Collection #1
Par SiegfriedGünther
Photo book

Hier ein paar Bespiel, was ich mit dem Moment meine. Die Aufnahmen im Buch sind zwischen 2007 und 2015 entstanden mit Leica M Kameras von der M8 bis zur M Monochrom (type 246). Als Objektive kamen Brennweiten von 21mm bis 90mm zum Einsatz.

Die komplette Serie ist auch auf Flickr zu sehen.

 

 

Street collection1

Paris

Street collection1-5

Arles

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London

Street collection1-6

Hong-Kong