Vergleich bei Offenblende: alt und neu

Leica und Zeiss bieten eine breite Palette von Objektiven mit der Standardbrennweite 50mm an.  Sie unterscheiden sich in Gewicht, Grösse, Preis und „Charakter“. Dieser wiederum hängt von der optischen und mechanischen Konstruktion und der Anfangsöffnung ab. Jedes Objektiv hat sein spezifisches Anwendungsfeld.

Leica bietet heute fünf   verschiedene 50mm Objektive mit den Anfangsöffnungen: f0.95, f2.0 (APO), f1.4, f2.0 , und f2.4 an (geordnet nach Preis). Im Zeiss Katalog findet man das klassische Planar (f2.0) und Sonnar (f1.5). Heute fehlt im Angebot das einfache Tessar, welsches bei Leica einem Elmar entspricht. Das Elmar wurde bis 2007 gebaut, hatte anfangs eine Öffnung von 3.5, die später auf 2.8 erhöht wurde.

Alte Objektive, die nicht mehr im Katalog sind, erfreuen sich erneut grosser Beliebtheit. So habe ich mir zum Vergleich heute das Summicron f2.0/50mm (II) aus dem Jahre 1956 und das Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH (2013) ausgesucht. 57 Jahre liegen zwischen beiden Linsen.

Das Summicron aus dem Jahre 1956 seht für „ausgezeichnete Schärfe und hohe Auflösung„. Es hat über Jahre den Ruf der Leicaobjektive geprägt. Auf dem Gebrauchtmarkt kann man dieses Objektiv in sehr gutem Zustand für etwa 700 € finden. Das (wesentlich teurere) Apo-Summicron verkörpert das heute Machbare an optischer und mechanischer Leistung.

Die Aufnahmen wurden mit der Leica M Monochron (type 246) aufgenommen. Die Farbübertrag wird in Kürze in einem neuen Beitrag verglichen. Es sei voraus gesagt, dass es sich hier um einen einfachen Vergleich handelt ohne jeglichen Anspruch auf Richtigkeit.  

Ob der Qualitätsunterschied im praktischen Vergleich direkt sichtbar ist, wollte ich nun einfach mal wissen….

Der Test zeigt vor allem, dass bei den üblichen Bildgrössen und beim Betrachten auf dem Bildschirm, die Unterschiede kaum auszumachen sind….. Was aber immer sofort auffälltist das unterschiedliche „Bokeh“, welsches „klassischen“ und modernen mit asphärischen Linsen ausgestatteten Objektive erzeugen.

Zunächst Summicron dann Apo-Summicron jeweils bei Blende f2.0

Sum50-f2-2.jpgApo50-f2.jpgSum50-f2-3.jpgApo50-f2-2.jpgsum50-f2-6apo50-f2-7

Ausschnittvergrösserung

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Leica M10: erste Eindrücke

Es hat gerade mal eine Woche gedauert zwischen der Ankündigung und dem Moment, an dem ich die neue M in der Hand hatte. Am Ende hatte das lange Warten ein schnelles Ende gefunden.

Seit Erscheinen der ersten digitalen M, der M8, fragte ich alle zwei Jahre während der Photokina auf dem Leicastand mal nach, ob es nicht doch möglich sei, einen Sensor in ein M7 Gehäuse zu packen. Als die M (type 240) dann auf den Markt kam, hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben, noch mal eine „richtige“ M in der Hand zu haben.

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Leica M10 + Apo-Summircon-M f2.0/50mm ASPH. Blende 2.0 1/15 1600 ASA

Die M (type 240) hatte zwar einige digitale Neuerungen, die auch ein M Fotograf, als Fortschritt akzeptiert, wie zum Beispiel Liveview oder den besseren Bildschirm (gegenüber M8 und M9), aber hatte dann auch einige Funktionen, die in einer M nichts zu suchen haben. Das ist wenigstens meine Überzeugung. Dafür gibt es jetzt die ausgezeichnete SL.

Die M10 entspricht also, um es kurz zu sagen, meinen Erwartungen, was ihre Benutzung anbelangt. Die Kamera liegt gut in der Hand. Nur der fehlende Verschlussaufzug erinnert daran, dass man keinen Film, sondern einen Sensor in der Kamera hat.

Blende, Zeit, Empfindlichkeit und Auslöser, alles im direkten Zugriff,… einfach einfach! Eine Leica M wo Tradition und Fortschritt im Einklang stehen.

Wenn man schon mal mit einer M fotografiert hat, braucht man die Gebrauchsanweisung eigentlich nicht mehr für die M10. Oder doch,…? denn die M10 hat WLAN (Wifi). Da liegt es entweder an der Erklärung in der Beschreibung oder am Fotografen,… Man muss schein ein paar Minuten rumfummeln bis dann auf einmal die Verbindung zwischen Kamera und Handy steht.

Der Sensor ist Spitze! Zur Einschränkung muss ich gestehen, dass ich nur M8, M9 und M (type 240) Erfahrung habe. Aber im direkten Vergleich gibt besticht die M10 in jeder Hinsicht: Dynamik, Farbwiedergabe, Schärfe etc. Der Vollständigkeit halber sollte ich noch sagen, dass ich die Farben der M8 in guter Erinnerung habe. Es war fast noch wie beim Film, sagen wir Agfa,…

Alle Aufnahmen sind bei Offenblende gemacht und ohne jegliche Nachbearbeitung (ausser DNG – JPEG Konvertierung durch LR). Die Farbwiedergabe ist sehr natürlich. Da der Kontrast des Apo-Summicron schon sehr hoch ist, ist jede Nachbearbeitung überflüssig oder führt zu übertriebener Farbsättigung.

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Blende 2.0 1/2000 ISO 100

Der Sensor verträgt ebenfalls extreme Helligkeitsunterschiede, wie die Aussenaufnahme in Marly le Roi zeigt.

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Blende 2.0 1/1500 ASA 100

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Blende 2.0 1/25 ASA200

Auffallend genau arbeitet die neue Messsucherkuppelung. Die Kamera ist sehr genau justiert, das Scharfstellen ist absolut problemlos.

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Blende 2.0 1/500 ASA100

Um es zusammenzufassen: das wesentliche, die Handhabung und die Bildqualität, haben mich voll überzeugt.

Die neue vereinfachte Menusteuerung (wenn man schon mal ins Menu muss,…) finde ich eine klare Verbesserung. Das ganze ist einfacher und kohärenter geworden. Was die anderen Aspekte angeht wie etwa Verschluss, Batterie, Gewicht etc. muss ich sagen, das sie für mich Nebensache sind, auch wenn sie im Internet heiss diskutiert werden.

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Blende 2.0 1/350 ASA 100

m10-5

Blende 2.0 1/25 ASA250

Die Nachtaufnahme zeigt in den Schatten noch einiges an Detail. Da die Lampen die einzigen Lichtquellen sind, führt der hohe Kontrast zu etwas Überstrahlung im direkten Umfeld.

Die M10 ist ab heute meine erste Wahl. Die M (type 240) kommt dann noch mit, wenn ich mit mehreren Objektiven unterwegs bin. Zum Beispiel 24+50 oder 35+75.

Hier noch ein paar Farbvergleiche. Wie schon erwähnt wirken die Farben sehr natürlich. Die Sättigung ist etwas geringer als das Original der Tafel (Xrite Colorchecker). Vor allem bei blau und purpur. Allerdings ist diese Aussage sehr subjektiv, da sie natürlich von den Lichtverhältnissen beeinflusst wird.

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Farbtemperatur: 5150° (Innenaufnahme Tageslicht)

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Farbtemperatur: 4950° (Aussenaufnahme)

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Farbtemperatur: 5600° (Aussenaufnahme Schatten)

Und zum Schluss noch ein Vergleich ohne und mit Nachbehandlung in LR.

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ohne (alle Regler auf „0“)

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mit (alle Regler auf „Auto“)

 

Fotografen bei der Arbeit

Wenn man selbst fotografiert begegnet man natürlich auch anderen Fotografen. Manchmal sogar 2 auf einmal. Das gibt dann das: Twin Leica M + Noctilux-M f0.95/50mm ASPH.

Twin-9

Leica M+Apo-Summicron-M f2.0/50mm ASPH.Twin-7 Leica M9 + Apo-Summicron-M f2.0/75mm ASPH.Twin-3 Leica M9 + Noctilux-M f0.95/50mm ASPH.

Die Grenze – La Frontière

Das Saarland war vom Ende des Zweiten Weltkrieges an bis Ende 1956 ein Protektorat Frankreichs, die wirtschaftliche Angliederung bestand noch bis Mitte 1959. In der Geschichte des Saarlandes war es schon zuvor, unter Ludwig XIV., Napoleon I. und von 1920 bis 1935 (als Saargebiet), zu einer Abtrennung von Deutschland gekommen. Am 1. Januar 1957 wurde das Saarland politisch als zusätzliches Bundesland in das Bundesgebiet der damaligen Bundesrepublik eingegliedert. Wirtschaftlich war das Saarland jedoch noch an Frankreich angekoppelt. Die begrenzte Eigenständigkeit des Saarlandes wurde durch eine eigene Staatsangehörigkeit, eigene Flagge und Hymne symbolisiert sowie durch ein eigenes Nationales Olympisches Komitee des Saarlandes (mit Teilnahme einer eigenen Olympiamannschaft an den Spielen 1952), eine Saarländische Fußballnationalmannschaft (mit Teilnahme an den Ausscheidungswettkämpfen zur WM 1954) und den Großen Preis des Saarlandes, einen Lauf zur Motorrad-Weltmeisterschaft, unterstrichen. Der Termin für die wirtschaftliche Eingliederung an die Bundesrepublik durch die Einführung der D-Mark wurde vor der Bevölkerung lange geheim gehalten. Der hoffnungsvoll erwartete „Tag X“ war der 6. Juli 1959. Erst mit dem wirtschaftlichen Anschluss wurde die „kleine Wiedervereinigung“ an der Saar vollständig. Das Beitrittsverfahren wurde 1990 zum Vorbild für die verfassungsrechtliche Gestaltung der deutschen Wiedervereinigung.

Die Grenze-7

Après la 2ème guerre mondiale, la zone française d’occupation fut réorganisée et un territoire sarrois correspondant approximativement à l’ancien Territoire du Bassin de la Sarre, était placée sous administration française en gage de dédommagement de guerre. Dès lors, une volonté de la France de détacher définitivement la Sarre de l’Allemagne, afin d’y établir au moins un régime d’autonomie, se fit sentir. Dans ce but, les autorités d’occupation remplacèrent ainsi dès juin 1947, le reichsmark par le mark sarrois. Le 15 septembre 1946, sont organisées les premières élections libres des conseils municipaux, la formation de partis politiques étant autorisée par les autorités militaires françaises. Le 15 décembre 1947, les conseillers sarrois menés par le gouvernement de Johannes Hoffmann, adoptent une constitution, faisant de la région un véritable État doté d’une souveraineté propre. L’indépendance du territoire est alors reconnue au sein des instances internationales. Le 20 novembre de la même année, le mark sarrois fut remplacé par le franc sarrois (aligné sur le franc français), dans le cadre de l’établissement d’une union économique avec la France. Le 15 juillet 1948 est instituée une nationalité sarroise. La Sarre se voit même attribuer par l’INSEE le n° 90 bis, comme un département français. Avec la mise en place de la Communauté européenne du charbon et de l’acier (dès 1952) et la tentative avortée de la création d’une Communauté européenne de défense (CED) durant la même période, les tensions franco-allemandes portant sur la représentativité de la Sarre se précisent. L’accord paraît un moment se faire sur l’hypothèse d’une Sarre qui serait une sorte de « district » européen dans le cadre élargi de l’Union de l’Europe occidentale, embryon d’une future nation fédérée européenne (déjà, la radio périphérique Europe 1 émet depuis son antenne de Sarre). Le 23 octobre 1955, les Sarrois s’expriment par référendum et rejettent ce nouveau statut par 67,7 % des voix1. De plus, l’échec de la CED gèle le processus d’unification européenne et le rapprochement franco-allemand facilite la restitution de la Sarre à la République fédérale par la signature des accords de Luxembourg entre les deux pays, le 27 octobre 1956. Le rattachement politique de la Sarre l’Allemagne de l’Ouest est entériné pour le 1er janvier 1957. Ces accords permettent donc de mettre fin à un vieux contentieux au sein des relations franco-allemandes. Le franc français (franc sarrois) resta la monnaie officielle du territoire jusqu’au 6 juillet 1959. Quelle/source: Wikipedia

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Die komplete Fotoserie ist hier zu sehen, la série intégral est ici >  https://flic.kr/s/aHsjDWbfdb